Der erste von drei Schritten ist getan. Sicherlich der schönste, anstrengendste und für uns wichtigste: Die Live-Show vor den Augen des verwöhnten Weimarer Publikums, unserer noch verwöhnteren Prüfer und einer knallharten Jury in einer samtweichen Hollywood-Schaukel.
Die drei Herren vom Horst-Schaschlik-Septett haben dem Programm eine einzigartige Note verliehen und mit musikalischen Bonbons nicht gerade geizte. In dem proppevollen ehemaligem Betriebshof (Wann gab es in Weimar eigentlich überhaupt Straßenbahnen?) kam eine Mischung aus Schaubuden- und Late-Night-Flair auf, das den Abend unvergleichlich machte. Knapp über dem klammen Steinboden lümmelte das Publikum in den gleichnamigen Sitzgelegenheiten und beäugte erst skeptisch, dann euphorisch das Geschehen auf und neben der Leinwand.
Löwen und Schauspieler legten die anfängliche Scheu vor dem Monster von Bluescreen ab und steigerten sich zu Höchstleistungen. Das Publikum hing dem in nichts nach und überforderte zu guter letzt sogar die Belastbarkeit des Applausometer. Die Jury quittierte diese Steigerung mit der Bestnote für den letzten Film Easy Rider: Drei mal zehn Punkte! Klarer Punktsieger und somit stolzer Gewinner des Goldenen Heinz sind dadurch die beiden Harley-Fahrerinnen, die sich nicht zu schade auch zwei Barbie Puppen mit auf die Piste zu nehmen. Sobald Bildmaterial da ist, werden wir es hier dazustellen, damit Ihr auch was zu gucken habt.
In den nächsten Tagen heißt es dann Schreiben, Schreiben, Schreiben. Und dann später irgendwann kommt die Präsentation, die offizielle Verteidigung an der Uni. Huuuuh.
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